Eine Begleiterin fotografiert einen Steinpilz mit dem Handy, ein Lehrling macht Notizen und ein Führer zeigt auf weitere Pilze

Erste Schritte mit Gribo

Die Idee von Gribo und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung – vom ersten Start bis zur gemeinsamen Expedition mit Wettbewerben.

Kurz gesagt: Du gehst mit dem Handy in den Wald, Gribo zeichnet deinen Weg auf und merkt sich, wo dein Auto steht, bestimmt jeden fotografierten Pilz direkt auf dem Handy und setzt ihn auf die Karte. Ausflüge bringen dir Spurpunkte, du steigst durch acht Ränge auf (ihre Namen hängen von deinem Sammlerprofil ab) und sammelst Trophäen. Die App sagt nie, dass ein Pilz gegessen werden kann.

Die Idee von Gribo

Sicherheit vor Punkten

Gribo sagt nie „essbar“. Die meisten Punkte für eine einzelne Bestimmung gibt es für deine erste Bestimmung einer giftigen Art – wir belohnen Wissen, nicht einen vollen Korb. Tödlich giftige und geschützte Arten erscheinen nie auf Stufenkarten oder als Ziele im Wettlauf. Die Warnungen sind in jedem Profil gleich.

Punkte für den Wald, nicht für das Sofa

Spurpunkte bekommst du auf Ausflügen und für Ein Schuss: für Funde, neue Arten, Kilometer und die Rückkehr zum Auto. Quizze in Lernen bringen höchstens 30 pro Tag. Der Import alter Fotos baut Karte und Trophäen auf, aber keine Punkte.

Deine Fundstellen bleiben deine

Du kannst Gribo ganz allein nutzen – nichts verlässt dein Handy ohne deine Entscheidung. Fotos, genaue Positionen und Fundstellen sind auf dem Handy. Kein Konto und kein Tracking. An Freunde sendest du sie verschlüsselt, und auf die öffentliche Community-Karte gelangen nur ein ungefähres Gebiet, die Art und der Monat – wenn du willst.

Gemeinsam Pilze sammeln

Live-Expeditionen und Duelle, Wettbewerbe, eine Rangliste der Siege und gemeinsame Statistiken mit Freunden. Alles funktioniert auch solo – dein Rang wächst mit jedem Ausflug.

Ein Held nach deinem Geschmack

9 Sammlerprofile – jedes mit eigenen Namen für die Ränge und die Anzeige. Der Spielmodus Einfach oder Basis, wenn du keine Punkte willst. Trophäen vom Ersten Fund bis zu den unerreichbaren.

So nutzt du Gribo – 10 Schritte

  1. Installieren und wählen, wie du Gribo nutzen willst

    Beim ersten Start wählst du deine Sprache, danach zeigt Gribo die Sicherheitsregeln – ohne „Verstanden“ startet die App nicht. Dann folgt die Frage „Was für ein Pilzsammler bist du?“: Du wählst eines von 9 Profilen aus der Galerie oder beantwortest 4 Fragen, und Gribo ordnet dir ein Profil zu. Eine Frage zu deinem Pilzwissen legt den Schwierigkeitsgrad der Quizze und die Länge des Tutorials fest, und der Spielmodus (Basis, Einfach oder Fortgeschritten) bestimmt, wie viel vom Spiel du siehst – Basis überspringt die Heldenwahl und lässt nur Karte, Bestimmung und Atlas. Nach einem kurzen Tutorial legst du dein Profil an: einen Spitznamen (ein eindeutiges Nick#TAG, ohne Konto) und einen Avatar.

  2. Scanne die Galerie deines Handys

    Gribo liest deine vorhandenen Pilzfotos: Anhand von Ort und Datum im Foto setzt es Funde auf die Karte, und Modelle auf dem Handy bestimmen die Pilze. In Sichten bestätigst oder korrigierst du die Art – die App lernt aus deinen Korrekturen. Ältere Saisons lassen sich auch aus einem Google-Takeout-Export laden. Alte Fotos zählen für Trophäen, bringen aber keine Spurpunkte – Punkte gibt es für den Wald.

  3. Brich zu einer Solo-Tour auf

    Die Schaltfläche auf der Karte startet einen Ausflug: Gribo merkt sich, wo dein Auto steht, und zeichnet deinen Weg auf. Im Wald schaltet die Schaltfläche „Zurück zum Auto“ einen Kompass ein, der dich zum Auto führt – auch ohne Empfang. Beendest du einen Ausflug mit mindestens einem Fund am Auto (innerhalb von 150 m), bekommst du +10 Pkt. „Pause“ hält GPS, Weg und Zeit an, ohne den Ausflug zu beenden, und die Position des Autos kannst du mit einem Schloss sperren – sie bleibt auf der Karte, bis du sie entsperrst. Die Fadenkreuz-Taste lässt die Karte dir folgen.

  4. Mach drei Aufnahmen

    Die Kamera in der App führt dich durch Hut, Unterseite und Stielbasis (Kacheln über dem Auslöser). Die Vorschau zeigt „wahrscheinlich…“ mit Prozentangabe und Doppelgängern, und bei einem Pilz, der einem tödlich giftigen ähnelt – ein rotes Banner. Tippe nach dem Foto auf 🎙 neben dem Auslöser und sag den Namen des Pilzes: Deine eigene Bestimmung bringt Extrapunkte. Die meisten Punkte für ein einzelnes Foto gibt es für deine erste Bestimmung einer giftigen Art – fotografiert, nicht gesammelt.

  5. Ein Schuss – wenn du keine Zeit für einen Ausflug hast

    Ein einzelnes Exemplar unterwegs: Aufnahmen wie in der Kamera, „Fertig“, die Art – und das war’s, ohne einen Ausflug zu starten. Eine saubere Aufnahme bringt +5 Pkt.

  6. Eine Expedition mit Freunden

    Freunde fügst du per QR-Code, Link oder vier Wörtern hinzu. Wer deinen Code oder Link nutzt, landet zuerst bei „Fast Freunde“ – Freunde werdet ihr, wenn beide Seiten bestätigen (ein QR-Code von Angesicht zu Angesicht gilt sofort). Eine Einladung zur Expedition kommt als Benachrichtigung mit der Taste „Beitreten“. Eine Live-Expedition (Gruppe) oder ein Duell (genau zwei Personen) zeigt die Teilnehmer auf der Karte (abschaltbar), Status und Funde. Wettbewerbe zur Auswahl: Pilzsuche (Punkte), Wettlauf (wer die ausgeloste Art zuerst findet, bis zu 3 Ziele) und Sammler (die meisten verschiedenen Arten, Bonus für den Ersten in der Gruppe). Wertung: Jeder Pilz zählt gleich, oder seltenere zählen mehr (×1–×5). Andere können deine eigene Bestimmung anfechten – dann wird aus dem Bonus ein Abzug. Jeder Teilnehmer kann einen Treffpunkt setzen: eine blaue Fahne auf der Karte und „Hinführen“ mit Kompass für die ganze Gruppe.

  7. Kehr zu deinen Fundstellen zurück

    Funde von einem Ort werden zu einer Fundstelle mit einer Saisongeschichte zusammengeführt: was, wie viel und wann. Die Fundstellenkarte hat „Hinfahren“ (Autonavigation) und „Im Wald führen“ (ein Kompass zur Fundstelle). Du kannst Fundstellen benennen, verbergen oder einem Freund senden – Ende-zu-Ende-verschlüsselt, genau oder „verschwommen“. Ein Tausch „etwas gegen etwas“ enthüllt beide Fundstellen im selben Moment.

  8. Lerne im Atlas und in Lernen

    Der Atlas enthält über 160 Arten mit Aquarellen, Fotos, Merkmalsbeschreibung, Doppelgängern, Saison und 3D-Modellen; geschützte Arten haben einen eigenen Filter. Lernen ist ein Quiz mit Schwierigkeitsstufen: Bestimmung per Foto, Merkmale, Lebensraum, Doppelgänger, Gefahr, Schutz und Latein. Das fertige Quiz „Pilze, die du kennen musst“ hat 10 Fragen zu den häufigsten Arten und ihren gefährlichen Doppelgängern. Richtige Antworten bringen Spurpunkte – bis zu 30 pro Tag.

  9. Entwickle deinen Helden im Tab Ich

    Oben eine Kachel mit deinem Sammlerprofil, darunter Spurpunkte mit Aufschlüsselung (Ausflüge, Ein Schuss, Quizze), dein Rang mit der Pilzkarte zum Abhaken, die Heldenanzeige, Trophäen, Mein Schatz mit Foto und Ausflugsstatistiken. Wenn du einen Avatar gedrückt hältst, siehst du die Heldenkarte – deine oder die eines Freundes.

  10. Erstelle eine Sicherung

    Ich → Sicherung speichert eine mit deinem Passwort verschlüsselte .gribo_backup-Datei: Markierungen, Fundstellen, Ausflüge, Freunde, Einstellungen und in der App gespeicherte Fotos. Auf einem neuen Handy stellst du alles wieder her, ohne erneut zu koppeln. Gribo erinnert dich, wenn es keine Sicherung gibt oder sie älter als 30 Tage ist.

Community-Karte

Willst du anderen helfen? Einstellungen → „Ich teile meine Daten“ ist ein einziger Schalter: Deine Fundstellen, auch neue, landen automatisch auf der Community-Karte (verborgene nicht). Eine einzelne Fundstelle sendest du mit „Öffentlich teilen“ auf ihrer Karte. Die Genauigkeit wählst du selbst: Region (ca. 250 km²), Umgebung (ca. 5 km²) oder genau (ca. 1,5 ha). Auf den Server gelangen nur Kartenbereich, Art und Monat, die Anzahl der Pilze nur, wenn du das aktivierst. Fotos oder GPS-Punkte gelangen niemals auf den Server. Beim Ausschalten wird sofort alles vom Server gelöscht.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Konto?

Nein. Dein Profil ist ein Spitzname mit einem vierstelligen Tag, der aus dem Geräteschlüssel abgeleitet wird (Nick#TAG). Eine E-Mail-Adresse ist optional und bleibt auf dem Handy.

Auf welchen Handys läuft Gribo?

Android 10+ (Google Play) und iPhone mit iOS 16+ – vorerst als Testversion über TestFlight, App Store folgt bald. Die Pilzbestimmung läuft auf dem Handy, ohne Fotos an einen Server zu senden.

In welchen Sprachen gibt es Gribo?

Polnisch, Englisch, Deutsch, Spanisch, Tschechisch, Slowakisch, Ukrainisch und Litauisch – du wählst beim ersten Start.

Kann ich Gribo allein nutzen?

Ja. Eine Solo-Tour und Ein Schuss bringen Spurpunkte und Ränge. Expeditionen und Duelle mit Freunden bringen Wettbewerbe und eine Rangliste der Siege dazu.

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