Ein Mykologe vergleicht einen Steinpilz mit den Abbildungen in einem Pilzatlas, während die Expertin erklärt

Lepiota subincarnata

Familie Agaricaceae

☠ Tödlich giftig
Tödlich giftiger Pilz. Nicht sammeln und nach dem Anfassen nicht an den Mund fassen. Symptome können erst nach vielen Stunden auftreten – ruf bei Verdacht auf Vergiftung die 112 an, warte nicht auf Symptome.

Beschreibung

Lepiota subincarnata ist ein kleiner Blätterpilz mit einem hellroten bis rotbraunen Hut, der zum Rand hin cremefarben ist. Er hat weißliche Lamellen, weißes bis rötliches Fleisch mit fruchtigem Geruch und einen cremefarbenen Stiel mit Flecken in Hutfarbe, der an der Basis manchmal leicht verdickt ist.

Er wächst in Wäldern und in humusreichen Parks.

Er enthält Amatoxine und kann tödlich giftig sein. Sammeln Sie kleine Schirmlinge nicht zum Essen; das Gift lässt sich in der Küche nicht entfernen.

Bestimmungsmerkmale

Hut
Hellrot bis rotbraun, zum Rand hin cremefarben. Keine Daten zu Größe, Form und Schuppenbesatz.
Hymenophor (Hutunterseite)
Lamellen weißlich. Keine Daten zum Anwachsen am Stiel.
Stiel
An der Basis möglicherweise leicht verdickt, cremefarben, mit Flecken oder Schuppen in Hutfarbe. Keine Daten zu Größe und Ring.
Fleisch
Weiß bis rötlich zur Spitze hin. Geruch leicht fruchtisch, Geschmack unangenehm – er darf niemals probiert werden; kosten Sie das Fleisch keines verdächtigen Pilzes.
Sporenpulver und Sporen
Keine Daten (Sporenpulverfarbe und Sporengröße).

Lebensraum und Verbreitung

Ökologie. Kommt in Wäldern und in humusreichen Parks vor. Keine weiteren Daten.

Verbreitung. Eurasien und Nordamerika. Keine Daten zum Vorkommen in Polen oder zum Status auf der Roten Liste. Nicht gesetzlich geschützt.

Fruchtkörperbildung. Keine Daten.

Womit kann man ihn verwechseln?

  • Macrolepiota procera (Riesenschirmling) — Gelegentlich verwechselt; detaillierte Unterschiede – keine Daten.

Verlass dich nie auf ein einzelnes Merkmal. Wenn du nicht sicher bist – nicht sammeln; zeig den Pilz einer qualifizierten Pilzberatung.

Wissenswertes

  • Im deutschen Sprachraum ist die Art als Fleischrosa Schirmling bekannt, da die feine Schuppung des Hutes charakteristische fleischrötliche Farbtöne aufweist.
  • In Deutschland gilt dieser Pilz als wärmeliebend und besiedelt bevorzugt nährstoff- sowie humusreiche Böden in Parkanlagen, Friedhöfen und lichten Laubwäldern.
  • Wegen seiner Wuchsform und Färbung kommt es in Deutschland immer wieder zu folgenschweren Verwechslungen mit Vertretern der Egerlinge oder anderen kleinen Schirmlingsarten.
Gribo beurteilt keine Essbarkeit. Eine Bestimmung per Foto – auch in der App – ersetzt keine Pilzsachverständigen.

Doppelgänger: Lepiota subincarnata und ähnliche Arten

Häufige Fragen

Wann wächst Lepiota subincarnata?

Laut Beobachtungen in Polen (GBIF) ist die Saison: September – November; die meisten Funde fallen in Oktober.

Wo wächst Lepiota subincarnata?

Kommt in Wäldern und in humusreichen Parks vor. Keine weiteren Daten.

Womit kann man Lepiota subincarnata verwechseln?

Die am häufigsten genannten Doppelgänger sind: Gemeiner Riesenschirmling (Macrolepiota procera). Verlass dich nie auf ein einzelnes Merkmal – zeig den Pilz im Zweifel Fachleuten.

Ist Lepiota subincarnata giftig?

Ja – ein tödlich giftiger Pilz. Ruf bei Verdacht auf Vergiftung die 112 an und nimm Pilzreste mit zum Arzt.

In der Gribo-App hat diese Art außerdem ein drehbares 3D-Modell, Fotos im Quiz und Warnungen bei der Bestimmung mit der Kamera. So fängst du an.